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Was genau ist die erektile Dysfunktion?
Es handelt sich dabei schlichtweg um Potenzstörungen und viele Männer haben Angst genau davor. Schliesslich herrscht in unserer Gesellschaft nach wie vor eine weitreichende Tabuisierung sexueller Themen bzw. sexueller Probleme. Viele Betroffene scheuen noch immer davor zurück, offen mit dem Thema Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion) umzugehen und darüber zu reden.
Nach us-amerikanischen Studien leiden ca. 50% der Männer über 40 Jahre zumindest zeitweise an einer erektilen Dysfunktion, wobei der Anteil mit zunehmendem Lebensalter stetig zunimmt.
Heute wir von den Fachleute glücklicherweise die erektile Dysfunktion nicht mehr streng zwischen seelischen und körperlichen Ursachen getrennt, sondern es werden bei der Diagnose und Therapie alle Faktoren dieser Erkrankung berücksichtigt.
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Ungefähr 70% bis 80% der Schwierigkeiten mit der Potenz sind auf rein körperliche Ursachen zurückzuführen, dennoch spielt auch hier die Seele des Betroffenen eine wesentliche Rolle. Psychische Faktoren können unwesentliche körperliche Defekte sogar soweit verstärken, dass im Bett gar nichts mehr geht. Die meisten Männer empfinden Potenzstörungen als starke Schwächung ihrer männlichen Identität. Männer, die über einen längeren Zeitraum keine Erektion bekommen haben, fühlen sich sehr schnell nur noch als halber Mann. Und dann kommt hinzu, dass die Angst vor einem erneuten Versagen der eigenen Männlichkeit die erektile Dysfunktion wiederum verstärkt - es ist ein echter Teufelskreis.
Bei rund 25% der Patienten mit erektiler Dysfunktion ist ein psychischer Grund die Ursache für die geminderte oder gar mangelnde Erektionsfähigkeit des Gliedes. Psychologen und Sexualwissenschaftler sehen solche sexuelle Störungen hauptsälich als verschlüsselte Botschaften des männlichen Körpers und seiner Seele.
Wenn die Potentz und der Penis streiken können sowohl Hemmungen als auch Ängste dahinterstecken, es kann sich aber auch um einen Protest gegen den gesellschaftlichen Zwang ein "Starker-Mann-Sein" sein zu müssen handeln, ein Protest des Körpers gegen Leistungsdruck und Stress.
Was auch immer die Ursache sein mag, es ist ein Fakt, dass ständiges "Versagen" im Bett oder die unfähigkeit zu einer Erektion die Psyche und in der Folge auch die Lebensqualität eines Mannes mehr belastet als alle zuvor genannten Faktoren zusammen.
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